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Georgia von Schlieffen auf Social Media

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Hierbei stellt sich die Frage, ob es überhaupt sinnvoll erscheint, sich in Form von Malerei dem Thema Portrait anzunähern. Denn schließlich leben wir in der Zeit von Fotographie und Selfies, die es uns ermöglicht, uns immer schneller und häufiger abzulichten und die Ergebnisse im Netz zu präsentieren. Warum dann überhaupt die Mühe, ein Portrait zu malen? Um genauer hinzuschauen, um intuitiv Farben zu wählen, um etwas auszudrücken, was sich an Gedanken über die zu portraitierende Person oder einen selbst anlehnt. Um ein Gesicht ausführlicher zu studieren, welches mir im Verlaufe des Hinschauens mehr und mehr wie eine Gesichtslandschaft mit vielen unterschiedlichen Zwischentönen vorkommt, in die ich mich versenke und in einem Bild zum Ausdruck bringe. Auch sind daraus Portraitfarbskizzen entstanden, wobei ich mich insbesondere dem Thema Selbstporträt zugewandt habe. Dabei fand ich es spannend, mich meiner eigenen Gesichtslandschaft anzunähern. Ich habe mich schauend, dabei wieder und wieder hinschauend besser kennengelernt und in eine bildnerische Form übertragen.